Wir alle wohnen - aber wohnen wir nur im Wohnzimmer? Allein schon der Blick aus dem Wohnzimmer durch den Fernseher würde auf eine mehr oder weniger bewohnbare Welt verweisen, oder aber der Blick durchs Fenster ... Ein erBAUliches Gedankenspiel?
Mitspieler:
- Joachim Ganzert, Architekturhistoriker
- Reinhard Knodt, Essayist und Architekturkritiker im Deutschlandradio Berlin
- Peter Nickl, Philosoph
Ort: Künstlerhaus (Maestrosaal), Sophienstr. 2, 30159 Hannover Zeit: Sonntag, 11.04.2010, 11.00 - 12.30 Uhr Veranstalter: Leibniz Universität Hannover
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Planen und Bauen heute: Brauchen wir mehr Ethik in der Ästhetik |
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Als gebaute Umwelt nehmen Architektur und Städtebau auf subtile Weise Einfluss darauf, wie wir leben, wohnen und arbeiten. Dennoch stehen bei der Gestaltung von Bauwerken häufig ästhetische und nicht ethische Überlegungen im Zentrum der Planungs- und Bauprozesse. Neue Herausforderungen wie Zersiedelung und Flächenfraß, Energie- und Ressourcenverbrauch oder die Suche nach nachhaltigen Wohn-, Arbeits- und Lebensformen lassen die Frage des Verhältnisses von Ethik und Ästhetik in der Architektur jedoch an Gewicht gewinnen. Theoretiker und Praktiker aus Philosophie, Architektur und Städtebau diskutieren über die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels der gestaltenden Disziplinen.
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Der Traum von der idealen Stadt |
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Die Vorstellung, ideale Städte entwickeln zu können, ist seit Thomas Muros „Utopia“ populär. Stadtplanerische Überlegungen, wie diese Utopien umzusetzen seien, veränderten sich mit den politischen und technischen Rahmenbedingungen. Nach einem historischen Überblick werden die im Lauf des 19. Jh. aufkommende Gartenstadt-Idee und die zu Beginn des 20. Jh. von Le Corbusier vorgelegten Stadtplanungen vorgestellt und ihre Zukunftsfähigkeit hin diskutiert.
Referentin: Sandra Scherreiks, Universität Hamburg, Fachbereich Kulturgeschichte und Kulturkunde Ort: Künstlerhaus (Literaturetage), Sophienstr. 2, 30159 Hannover Zeit: Samstag, 10.04.2010. 11.00 - 12.30 Uhr Veranstalter: Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V.
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Weltausstellung / Welteinstellung |
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Was machen historische Großereignisse mit den Menschen im urbanen Raum - oder kann die EXPO 2000 nachwirken?
Vorträge (ca. 20 Min.) mit anschließender Podiumsdiskussion Folgenden Fragen soll nachgegangen werden:
- Wie wirken historische Großereignisse nach; welche Erfahrungen und Erkenntnisse gibt es aus vorurbanen Gesellschaften bis heute?
- Wie gingen Kommunen in jüngster Zeit mit den urbanen Eventhäufungen um; ist Urbanität per se Event?
- Die EXPO war ein von den Hannoveranern spät geliebtes Ereignis; welche Bilder blieben haften, wie prägen sie Erinnerung?
- Von der EXPO gingen mit Global Dialogue und Global Partnership weltweite Anregungen zu Menschen, Natur und Technik aus; welche Diskussionen wurden weitergeführt?
- Wie wirken Weltausstellung und Welteinstellung aufeinander; hat Hannover ein neues Selbstverständnis bekommen?
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Die Stadt als Klangkörper |
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Gegenwärtig wird viel über die sinnlich erfahrbaren Anmutungsqualitäten von Städten gesprochen, die ihre Identität wesentlich prägen. Dazu gehört auch ihr besonderer Klang. Der Vortrag thematisiert den Zusammenhang von Ort, Musik und Sound, den Klang der Stadt im Sinne ihrer soundscape Eigenschaften als auch ihres musikkulturellen Profils.
Referent: Prof. Rolf Lindner, Ethnologe, Humbold-Universität Berlin, zurzeit Gastprofessur an der Hafen-City-Universität Hamburg Ort: Künstlerhaus (Literaturetage), Sophienstr. 2, 30159 Hannover Zeit: Freitag, 09.04.2010, 18.00 - 19.30 Uhr Veranstalter: AG Stadtleben e.V.
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