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Tagungen
Fachtagung: Leichte Sprache - barrierefrei für viele! PDF Drucken E-Mail
Leichte SpracheMenschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch viele andere finden offizielle Schreiben und andere Texte anstrengend bis unverständlich. Diese Barrieren gilt es abzubauen oder zumindest Alternativen anzubieten. Eine verständliche Sprache mit kurzen Sätzen und wenig Fremdwörtern bzw. Fachausdrücken ermöglicht es einer großen Gruppe der Bevölkerung, aus Schriftverkehr und Gedrucktem Informationen zu entnehmen. Die deutsche Behindertenselbsthilfe hat für Menschen mit Lernschwierigkeiten den Begriff Leichte Sprache geprägt, der sinnbildlich für einen positiven Zugang steht.

Durch Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen will die ILSN zur Erhöhung der Zahl von Büchern und Schriften in Leichter Sprache beitragen. Bei dieser Auftaktveranstaltung erfahren Sie mehr über die geplante Arbeit und die nächsten Termine der Initiative Leichte Sprache Niedersachsen (ILSN).
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Gewalt, Trauma und Depression - geschlechtsspezifische Betrachtungen PDF Drucken E-Mail
Fachtagung der AG Gender und Depression im Bündnis gegen Depression der Region Hannover

Wenn von Depressionen die Rede ist, werden Gewalterfahrungen als Auslöser oftmals nicht in Betracht gezogen. Depressionen sind jedoch eine der am häufigsten auftretenden Traumafolgestörungen. In der gesundheitlichen Versorgung zeigen sich eine Reihe von Defiziten. So bleiben Gewalterfahrungen und daraus resultierende Traumata als Auslöser für Depressionen häufig unerkannt, depressive Symptome werden bei Menschen, die Gewalt erfahren haben, auch leicht übersehen. Eine zu späte Behandlung oder Fehlbehandlung kann zu jahrelangen chronischen Beschwerden führen.

Die Tagung beleuchtet den Zusammenhang von Gewalt, Trauma und Depression, fragt nach geschlechtsspezifischen Unterschieden in Symptomatik, Therapie, Rehabilitation und Prävention. Auch Aspekte der in unserer Gesellschaft zu verzeichnenden Zunahme depressiver Erkrankungen werden erörtert. Abschließend werden Anforderungen an eine geschlechtsspezifische Prävention und gesundheitliche Versorgung Betroffener diskutiert.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, besonders Fachkräfte aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Gleichstellungs- und Politikbereich möchten wir ansprechen.
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